Power of Yoga
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Betriebliche Gesundheitsförderung

Eine der wichtigsten Ressourcen, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen, sind die Mitarbeiter und ihre Gesundheit. Hierbei stellt ein gutes Betreibsklima, der bestmögliche Einsatz und die bestmögliche Nutzung der Potentiale der Beschäftigten sowie eine gezielte Förderung des Gesundheitsbewusstseins einen wichtigen Faktor zum Gelingen dar. Eine aktive betriebliche Gesundheitsförderung führt auch langfristig zu einem gesunden und leistungsfähigen Mitarbeiter sowie der positiven Identifikation mit dem Unternehmen (Schlagwort "Work-Life-Balance" berücksichtigen, wie es z.B. Google, München umsetzt).

 

gesetzliche Regelungen

§§ 20b und 65a (2) SGB V

 

Die betriebliche Gesundheitsförderung stellt seitens des Unternehmens eine freiwillige Leistung dar. Für die Krankenkassen hingegen ist sie verpflichtend.

 

  • § 20b SGB V: Leistungen zur Gesundheitsförderung in Betrieben (betriebliche Gesundheitsförderung: dies umfasst die Förderung individueller Kompetenzen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz; eine gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung u.a.;
  • § 65a Abs. 2 SGB V: Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten: Die Krankenkasse soll in ihrer Satzung auch vorsehen, dass bei Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung durch Arbeitgeber sowohl der Arbeitgeber als auch die teilnehmenden Versicherten einen Bonus erhalten.

 

Vorteile

Arbeitgeber

  • Sicherung der Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter
  • Erhöhung der Motivation durch Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen
  • Kostensenkung durch weniger Krankheits- und Produktionsausfälle
  • Steigerung der Produktivität und Qualität
  • Imageaufwertung des Unternehmens
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

 

 

Arbeitnehmer

  • Verbesserung des Gesundheitszustandes und Senkung gesundheitlicher Risiken
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Erhöhung der Arbeitszufriedenheit und Verbesserung des Betriebsklimas
  • Erlernen positiver Strategien im Umgang mit Stress und punktuellen Mehrbelastungen im Arbeitsalltag und somit Verringerung des Erlebens von Belastungen
  • Erhalt/Zunahme der eigenen Leistungsfähigkeit

 

 

steuerliche Vorteile

Seit 2009 wird die betriebliche Gesundheitförderung unbürokratisch steuerlich unterstützt mit bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr. Diesen Betrag kann ein Unternehmen lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren (§ 3 Nr. 3 EStG).

 

Dies gilt für Maßnahmen, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a (1) i.V.m. § 20 (1) S. 3 SGB V genügen. Dies sind z.B.:

  • Bewegungsprogramme
  • Ernährungsangebote
  • Suchtprävention
  • Stressbewältigung

 

Yoga gilt als mögliche Präventionsmaßnahme für den Bereich Stressbewältigung, als Kurs zur Entspannung & zum Stressmanagement.

 

Beratungsstellen

und weitere

 

Quelle der kompletten Seite zur Betreiblichen Gesundheitsförderung: www.Bundesgesundheitsministerium.de: Broschüre "Unternehmen unternehmen Gesundheit. Betriebliche Gesundheitsförderung in kleinen und mittelständischen Unternehmen." Stand Dez. 2010